Jahresurlaub vom 11. bis 25. Juni 2016

Da die Zeit ja bekanntlich rennt, hier schon einmal der Hinweis auf unseren diesjährigen Jahresurlaub.

DKJahresurlaub 2016

In der Zeit vom 11. Juni bis 25. Juni 2016 haben wir geschlossen!

Während dieser Zeit geniessen wir einfach mal die Ruhe und Entspannung der Natur und den Strand in Dänemark, um dann wieder mit neuen Elan in die 2. Jahreshälfte starten zu können.

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Dies ist der Ausblick auf den wir uns schon das ganze Jahr wieder einmal freuen!

Thema Blendung bei Nacht oder Regen

Ein Thema was immer wichtiger wird und die Glashersteller reagieren mit neuen Glasvarianten bzw. Entspiegelungen ….

Komisch das man immer die anderen Verkehrsteilnehmer vergißt, auch für Motorradfahrer ein Thema gerade noch durch das Visier eher auftretend.

Neues Logo verfeinert

Heute noch einmal mein neues Logo etwas nachgearbeitet, es fehlte noch der optische Bezug zur Brille, also mal etwas rumgespielt. Als Ergebnis dann die optische Aufwertung, durch einfügen einer Chopperbrille zwischen Schrift und dem Bike, die genaue optische Anpassung muß noch erfolgen, aber so kann ich mir es jetzt vorstellen.

Logo-mit Brille hell neu

Homepage aufgefrischt

So etwas an der Homepage weiter gewerkelt, ist ja im Moment saure Gurkenzeit, Logo überarbeitet und für Farbe entschieden, entsprechend der Firnmenfarbe (sprich ….denn auf möhren ist kein verlass). Jetzt steht noch einiges an zusätzlichen Inhalten an und die Ergänzung um zusätzliche Produkte die mit in den Bikerbrillen-Bereich im Laden einfließen und die ersten Aktionen für 2016 sind auch in Planung.

Ritterschlag für Helly Bikereyes

WAHNSINN

Die Fachzeitschrift „Motorrad & Reisen“ hat im vergangenen Jahr über unsere Produkte mehrfach ausgiebig berichtet. Besonders der doppelseitige Bericht in der Ausgabe 05/2014 sowie der ausführliche und ebenfalls doppelseitige Testbericht in der Ausgabe 10/2014 zeigen die Wertschätzung unserer Produkte.

Dass unsere Qualität MADE IN GERMANY so großen Anklang gefunden hat, dass hier jeweils mit einer Doppelseite über unsere Produkte berichtet wurde, war der echte Wahnsinn!
An dieser Stelle geht der Dank an die Redaktion.

Alles weitere findet ihr hier auf der offiziellen Seite von Helly Bikereyes

Neues gelbes Standlicht bei EU-Modellen (ADAC-News Juni 2013)

Änderungen in der europäischen Gesetzgebung

GWCD HenfenfeldBezüglich des Standlichts bei Motorrädern ist eine Änderung in der europäischen Gesetzgebung (UNECE) in Kraft getreten. Mit dieser Änderung dürfen nun auch gelbe Positionsleuchten als Alternative für die gegenwärtig verwendeten weißen Positionsleuchten (Standlicht) eingesetzt werden. Honda hat ab dem Modelljahr 2013 die gelben Positionsleuchten bereits bei einigen Modellen eingeführt: CBR500R, CBR600RR, F6B, NC700X, MSX125, NSS300A Forza, GL1800B. Weitere werden folgen.

Gelbes Positionsleuchtensystem
Vorschrift: UNECE Vorschrift 53.01, Lichtquelleneinbau (Motorräder) Artikel 6.6
Alte Fassung:
6.6. Positionsleuchte vorn
6.6.1. Anzahl, eine oder zwei
Im Jahr 2011 wurde dieser Artikel wie folgt geändert:
6.6. Positionsleuchte vorn
6.6.1. Anzahl, eine oder zwei bei weißer Farbe oder zwei (eine pro Seite) bei gelber Farbe.
Systemkonfiguration: Das System besteht aus den eigentlichen Fahrzeugteilen (Blinker, Scheinwerfer und Schlussleuchten). Neue zusätzliche Bauteile gibt es nicht. Geändert haben sich bei dieser neuen optionalen Positionsbeleuchtung nur die Schaltung, die internen Teile und die Funktionsweise. Die gelben Leuchten werden an der Stelle der gegenwärtigen Blinklichter angeordnet. Folglich wird die Positionierfunktion auch vom Blinksignalgeber ausgelöst. Die gegenwärtige weiße Positionsleuchte am Scheinwerfer wird dadurch abgeschafft. Beim hinteren Positioniersystem treten keinerlei Änderungen ein.
Systembetrieb: Die Positionsleuchten verfügen über eine geringe Helligkeit. Wenn der Blinksignalgeber eingeschaltet ist, schaltet der vordere Signalgeber der gewählten Seite das helle Licht für das Blinklicht im Blinkbetrieb ein, wie dies bei Blinklichtern üblich ist. Wird der Blinksignalgeber wieder ausgeschaltet, bleibt nur die Positionsleuchte mit geringer Helligkeit eingeschaltet. Die Positionsleuchte bleibt eingeschaltet, solange der Blinker blinkt.
(Stand: Juni 2013)

 

Erste Hilfe bei Motorradunfällen (ADAC vom 02.05.2013)

Helm ab, aber richtig: ADAC Tipps für Helfer bei Motorradunfällen
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Im vergangenen Jahr sind in Deutschland von Januar bis Oktober 26.460 Motorradfahrer verunglückt, 573 davon tödlich. Jeder zehnte Biker erleidet bei einem Unfall Verletzungen im Halswirbelbereich. Deshalb sind Ersthelfer am Unfallort oft unsicher, ob sie den Helm des Verunglückten abnehmen sollen. Nach Erkenntnissen des ADAC muss der Helm auf jeden Fall abgenommen werden, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Verletzte an seinem Erbrochenen erstickt, an einem Herz-Kreislauf-Stillstand stirbt oder aufgrund Sauerstoffmangels irreparable Gehirnschäden erleidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Helfer ihn bei vorsichtigem Abziehen des Helmes an der Halswirbelsäule verletzt, ist weitaus geringer. Außerdem kann der Verletzte nur ohne Helm beatmet oder in die stabile Seitenlage gebracht werden.

Wenn der Biker bei Bewusstsein ist, sollte der Helm auf dem Kopf bleiben, es sein denn, der Verunglückte bittet ausdrücklich darum, ihn abzunehmen. Wichtig ist, immer beim Verletzten zu bleiben und auf seinen Zustand zu achten. Die Abnahme des Helmes sollte man möglichst zu zweit vornehmen. Und so wird es gemacht:

  • Der erste Helfer kniet oberhalb des Kopfes und stabilisiert den Hals, indem er seitlich Helm und Unterkiefer umfasst und den Kopf leicht zu sich hinzieht. Der zweite Helfer kniet seitlich neben dem Oberkörper des Verletzten, klappt das Visier hoch, entfernt gegebenenfalls eine Brille und öffnet den Kinnriemen.
  • Danach schiebt er seitlich die Hände unter den Helm und hält den Kopf zur weiteren Stabilisation der Halswirbelsäule. Währenddessen zieht der erste Helfer vorsichtig den Helm ab.
  • Anschließend übernimmt Helfer Eins wieder die Fixierung des Kopfes und schiebt mit den Zeigefingern den Unterkiefer nach oben, um dem Bewusstlosen die Atmung zu erleichtern. Diese stabile Position muss beibehalten werden, bis der Notarzt ankommt.

Ist nur ein Helfer am Unfallort anwesend, sollte er sich ans Kopfende des Verletzten knien und den Helm so weit abziehen, dass er mit einer Hand den Hinterkopf stützen kann. Dann entfernt er den Helm und wartet auf den Notarzt. Der ADAC empfiehlt jedem Führerscheinbesitzer die wichtigsten Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, um im Notfall richtig zu handeln. Entsprechende Kurse werden von zahlreichen Rettungsorganisationen angeboten.

Schadenersatz für Brille nach Unfall nur mit Abzug (FOCUS Online vom 15.3.2013)

Bei einem Verkehrsunfall haftet der Verursacher nicht nur für die Schäden am Auto des anderen Fahrers. Die Versicherung muss auch eine kaputte Brille erstatten – allerdings nicht deren Neuwert.

Die Versicherung eines Unfallverursachers muss auch für eine zu Bruch gegangene Brille des Geschädigten aufkommen. Das entschied das Landgericht Augsburg in einem Fall (Az.: 033 O 1254/11), über den der ADAC berichtet. Dabei müsse jedoch nicht der Neuwert der Sehhilfe bezahlt werden.

Die Richter begründeten den Abschlag so: Weil es keinen Gebrauchtmarkt für Brillen in einer bestimmten Sehstärke gebe, sei zwar zunächst vom Neuwert auszugehen. Ein „Mode- und Komfortelement“ wie eine Brille nutze sich aber selbst bei vorsichtigster Nutzung langsam ab und werde auch ohne Unfall irgendwann ersetzt. In dem Fall erhielt der Brillenträger 320 Euro Schadenersatz – der Neupreis betrug 425 Euro.

Quelle: FOCUS Online vom 15.3.2013
Autor: Svea Kordt

Tagfahrlicht beim Motorrad erlaubt?

Mit der ausstehenden Änderung der StVO (Straßenverkehrsordnung) können Krafträder der Kategorie L 3 (Krafträder, falls sie einen Verbrennungsmotor haben, mit mehr als 50 ccm Hubraum oder die unabhängig vom Antrieb schneller als 45 km/h fahren) mit Tagfahrleuchten ausgerüstet werden. Diese können tagsüber alternativ zum Abblendlicht genutzt werden. Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, ist allerdings Abblendlicht einzuschalten. Die Änderung der StVO wird voraussichtlich zum 1. April 2013 in Kraft treten.
(Stand: Oktober 2012)

Die neuen Führerscheinklassen

Ab dem 19.01.2013 umfasst das Fahrerlaubnisrecht 16 einzelne Klassen. Diese können durch Schlüsselzahlen eingeschränkt oder erweitert (z.B. B96) werden.

EU-Musterführerschein zum Download

  • AM
    Zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren bzw. einer Nenndauerleistung bis zu 4 kW bei Elektromotoren.
  • A1
    Krafträder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 ccm und einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,1 kW/ kg nicht übersteigt, sowie dreirädrige Kraftfahrzeuge bis 15 kW.
  • A2
    Krafträder bis 35 kW Leistung, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,2 kW/kg nicht übersteigt.
  • A
    Alle Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge.
  • B
    Kraftfahrzeuge – ausgenommen Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder einem schweren Anhänger, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3.500 kg nicht übersteigt).
  • BE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger, wenn sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers 3.5 t nicht übersteigt.
  • C1
    Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • C1E
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger über 750 kg oder der Klasse B und einem Anhänger über 3.500 kg, soweit die zulässige Gesamtmasse der Kombination jeweils 12.000 kg nicht übersteigt.
  • C
    Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • CE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg.
  • D1
    Kraftfahrzeuge bis 8 m Länge, die zur Beförderung von mehr als acht und nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • D1E
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse.
  • D
    Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • DE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg.
  • L
    Zugmaschinen bis 40 km/h (mit Anhängern bis 25 km/h), die nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderfahrzeuge jeweils bis 25 km/h (auch mit Anhänger).
  • T
    Zugmaschinen bis 60 km/h sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Futtermischwagen bis 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern).

Kunststoff-Gläser sind besser (ADAC Januar 2013)

Kunststoff-Gläser in die Brillenfassung

Empfehlenswert sind zudem leichtere Kunststoff-Gläser, die bei Unfällen nicht oder weniger splittern als Glas. Zudem beschlagen Kunststoffgläser bei entsprechender Witterung weniger als Quarzgläser. Als Investition in die Sicherheit ist für den ADAC eine Entspiegelung der Gläser zwingend. Ruprecht Müller: „Sie verhindert neben einem sauberen und unverkratzten Visier störende Lichtreflexe von der Straßenbeleuchtung oder von entgegenkommenden Fahrzeugen.“ Da Kunststoff aufgrund seiner weicheren Oberfläche leichter verkratzt, sollte die tägliche Brillenpflege mit Sorgfalt durchgeführt werden. Gläser mit einer zusätzlichen Schmutz- und Wasser abweisenden Beschichtung erleichtern die Pflege – wie beim Visier ist in den anderen Fällen zudem der Einsatz eines Antibeschlagmittels sinnvoll.

Wer im Alltag Gleitsichtgläser nutzt, der sollte sich zum Motorrad fahren nach Rat von Augenärzten eine Brille nur für die Ferne machen lassen. Zu beachten ist allerdings, dass die Anzeigen auf dem Tacho oder dem Navigationsgerät noch erkannt werden – auch bei Nachtfahrten. Bei vielen Digitalinstrumenten kann dies allerdings problematisch sein. Wichtiger Praxistipp der ADAC-Motorradexperten: eine entsprechende Brillenbox am Lenker befestigen, so dass beim Helm auf- und absetzen auch die Brille gewechselt werden kann. So kann bei der Rast jede Land- oder Speisekarte studiert werden…

Wird an Sonnentagen ein getöntes Visier bevorzugt, sollte auf jeden Fall ein Helm gewählt werden, dessen Visier sich mit wenigen Handgriffen vor Einbruch der Dämmerung wechseln lässt. Die Problematik von Durchfahrten eher weniger beleuchteter Tunnels wie in Italien ist damit allerdings nicht vermieden – auch nicht für Träger dunkler Sonnenbrillen in der Sehstärke oder von selbst tönenden Brillen: Letztere reagieren auf den Hell-/Dunkel-Wechsel zu langsam. Klare Gläser oder eine geschliffene Sonnenbrille mit nur leichter Tönung und ein klares Visier sind allemal die bessere Lösung.

Brille unterm Helm (ADAC Internetausgabe 2013)

Brille unterm Helm (ADAC Internetausgabe 2013)

Fast 60 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre benötigt eine Sehkorrektur, also eine Brille oder Kontaktlinsen. Weil der durchschnittliche Motorradfahrer inzwischen über vierzig Jahre alt ist, liegt der Anteil in dieser Gruppe wesentlich höher. Der ADAC hat deshalb die wichtigsten Tipps zum Thema Motorrad und Brille zusammengestellt.

Weil der Helm ein fundamentales Sicherheitselement für Motorrad- und Rollerfahrer ist, haben viele Zweirad-Piloten mit Brille Probleme. Das größte ist dabei das Auf- und Absetzen mit dem Helm, das bei vielen Modellen zu Schwierigkeiten führt. Bei manchen Helmen lassen sich zwar Teile der Innenausstattung wie Wangenpolster oder Pads am Oberkopf auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Ob der rutschfeste Sitz der Brille ohne Druckstellen damit allerdings garantiert ist, hängt nicht nur von der Kopfform des Trägers ab. Auch wer eines der von deutschen Herstellern angebotenen speziellen Helm-Modelle für Brillenträger kauft, sollte auf jeden Fall Brille und Helm zusammen ausprobieren. „Nicht nur im Laden, am besten sogar bei einer Probefahrt. Nur so kann man erkennen, ob die Brille gut sitzt und bei schneller Fahrt an der Fassung keine unangenehmen Luftverwirbelungen entstehen“, rät ADAC-Motorradexperte Ruprecht Müller.

Unter der schier endlosen Vielzahl der Brillenfassungen sind manche Modelle für Zweirad-Fans besser als andere. Für Motorrad- und Rollerfahrer eignen sich am besten schmale Fassungsränder mit dünnen, hoch angesetzten Bügeln, die das seitliche Blickfeld frei lassen. Brillen mit weichen elastischen Bügeln sind für viele Helme nur bedingt geeignet, da sich die Brillenbügel beim Einfädeln zwischen Schläfe und Innenpolster verbiegen.

Wie jede andere Brille muss auch die Fahrerbrille bequem und rutschfest sitzen. Weil ohne größere Kopfbewegung beim Blick durch die Gläser das Geschehen in den Rückspiegeln erfasst werden muss, sind zu kleine Gläser nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen (KGS) weniger geeignet.