Alter Bikerbrille neues Leben eingehaucht!

Gerade noch rechtzeitig zum Urlaub eines Bikers, konnte ich seiner alten Lieblingsbrille wieder ein neues Outfit spendieren.

Die Brillenfassung war ziehmlich runter, also hieß es, „mach was draus“ und das glaube ich ist mir gelungen. Zuerst die Fassung neu beschichten lassen in bronzeantik (Oldstyle gemäß), passend zu dem Leder der Satteltasche und des Sattels. Dann die Frage „Was für Gläser, mal was anderes“ also in die Werkstatt und überlegt, die Lösung orange Kontraststeigernd, perfekte Farbgestaltung zu der Fassungsfarbe, aber auch für wolkiges Wetter zum Biken geeignet und der Clou dem alten Seitenschutz auch das passend Design verpasst. Gespannt wie das alte, neue Teil beim Kunden ankommt.

 

Helly.Bikereyes Mod. Flyer Bar 2 mit Gleitsichtgläsern

Heute noch eben eine Bikerbrille gefertig, das Modell Flyer Bar 2 aus dem Hause Helly.Bikereyes.

DSC03396Auch dieses Modell besticht durch seine enganliegende Form (kein Wunder bei der Durchbiegung, Kurve 8), aber wiederum keine Wimpernschlagspuren auf den Gläsern. Die Ausstattung entspricht sonst dem üblichen aus dem Hause Helly, im Normalfall mit 85% getönten grauen Gläsern verglast, sehr flexibles Kunststoffmaterial, extrem leicht, Antirutsch-Bügelenden, angenehme Nasenauflage, 3-Rollenscharnier verbunden mit einer Metallschraube (kein Kunststoffdorn wie bei einigen Chinaprodukten).

Unser Biker-Kunde hat sich für diese Modell entschieden, aber eben verglast mit seinen eigenen Glasstärken, zudem noch als Gleitsichtglas und mit 85% graugetönten Gläsern (100% UV-Schutz), mit Komplettentspiegelung (wobei bei vielen reicht oft auch eine Rückflächenentspiegelung). Heute sind die Gläer gekommen und da es nach Biker-Wetter aussieht, noch schnell die Brille fertiggestellt, eben den Kunden angerufen und mit der neuen Bikerbrille erfreut. Also auf ein sonniges Wochenende mit dem Chopper on Tour.

Hier der Werdegang in der Werkstatt in Kurzform, bis zur fertigen Bikerbrille für unseren Kunden.

Ritterschlag für Helly Bikereyes

WAHNSINN

Die Fachzeitschrift „Motorrad & Reisen“ hat im vergangenen Jahr über unsere Produkte mehrfach ausgiebig berichtet. Besonders der doppelseitige Bericht in der Ausgabe 05/2014 sowie der ausführliche und ebenfalls doppelseitige Testbericht in der Ausgabe 10/2014 zeigen die Wertschätzung unserer Produkte.

Dass unsere Qualität MADE IN GERMANY so großen Anklang gefunden hat, dass hier jeweils mit einer Doppelseite über unsere Produkte berichtet wurde, war der echte Wahnsinn!
An dieser Stelle geht der Dank an die Redaktion.

Alles weitere findet ihr hier auf der offiziellen Seite von Helly Bikereyes

Unser Biker-Brillenbereich kurz vor Fertigstellung

DSC03327So langsam geht es in unserem neuen Bikerbereich in die Endphase. Die Deko stimmt schon, aber noch sind leider nicht alle Fassungen bzw. Sonnenbrillen geliefert. Zur Auswahl stehen dann Brillen von Randoph Engineering, Helly Bikereyes, John Doe, Wiley X und verschiedene andere, selbstverständlich auch mit entsprechender Sehstärke verglasbar.

 

 

                                                                                                                                                                                                                 

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Biker-Brillentest Harley Davidson 701 (Nachtbrille?)

dsc03305Ich hatte ja versprochen meinen Test, bezüglich Bikerbrillen, fortzusetzen, also los geht es. Heute habe ich mir mal aus dem Internet eine sogenannte Nachtfahrbrille (39,– € ohne Porto) von Harley Davidson schicken lassen. Erster Eindruck, ups Chinaproduktion, ja genau, deutlich auf der Fassung angebracht und es ist ein älteres Modell aus 2005, wird aber immer noch über verschiedene Händler angeboten.

Jetzt aber zur Brille, das erste was mir negativ auffällt, eine Nachfahrtbrille und dann keine entspiegelten Brillengläser, das geht rein gar nicht (das macht auch kein Logo-Shield im Glas weg). Somit sollte sich das kein Biker antun, zumal bei der hohen Durchbiegung (Kurve 8+), in der Nacht würden die störenden Lichtreflexe einen irre machen. Die allgemeine Verarbeitung entspricht ansonsten eben China, Oberflächendefekte im Metall, scharfe Kanten, nicht polierte Oberflächenanteile (starke Riefenbildung noch deutlich zu sehen), Modell-Nummer Einstanzung, wie mit dem schweren Hammer und Amboss. Dann die Lieferung in die USA, hier noch eben der pflichtgemäße HD-Druck innen auf einen Bügel drauf und fertig. Das Sitzverhalten kann man mit ok bezeichnen und die Anpassbarkeit der Nasenstege (wenigsten Weichstege), sowie der Bügelenden ist auch ok (nur sehr scharfe Übergänge vom Bügel aufs Bügelende).

Fazit, wer eine günstige Windschutzbrille für den Tag sucht, ist damit recht gut bedient (Note 3-4), wer aber eine echte Nachtfahrbrille sucht, Finger weg (Note 6) absolut nicht zu empfehlen. (alle Aussagen sind reinweg meine Meinung, die aber stammen von einem Augenoptiker mit Chopper).

Neues gelbes Standlicht bei EU-Modellen (ADAC-News Juni 2013)

Änderungen in der europäischen Gesetzgebung

GWCD HenfenfeldBezüglich des Standlichts bei Motorrädern ist eine Änderung in der europäischen Gesetzgebung (UNECE) in Kraft getreten. Mit dieser Änderung dürfen nun auch gelbe Positionsleuchten als Alternative für die gegenwärtig verwendeten weißen Positionsleuchten (Standlicht) eingesetzt werden. Honda hat ab dem Modelljahr 2013 die gelben Positionsleuchten bereits bei einigen Modellen eingeführt: CBR500R, CBR600RR, F6B, NC700X, MSX125, NSS300A Forza, GL1800B. Weitere werden folgen.

Gelbes Positionsleuchtensystem
Vorschrift: UNECE Vorschrift 53.01, Lichtquelleneinbau (Motorräder) Artikel 6.6
Alte Fassung:
6.6. Positionsleuchte vorn
6.6.1. Anzahl, eine oder zwei
Im Jahr 2011 wurde dieser Artikel wie folgt geändert:
6.6. Positionsleuchte vorn
6.6.1. Anzahl, eine oder zwei bei weißer Farbe oder zwei (eine pro Seite) bei gelber Farbe.
Systemkonfiguration: Das System besteht aus den eigentlichen Fahrzeugteilen (Blinker, Scheinwerfer und Schlussleuchten). Neue zusätzliche Bauteile gibt es nicht. Geändert haben sich bei dieser neuen optionalen Positionsbeleuchtung nur die Schaltung, die internen Teile und die Funktionsweise. Die gelben Leuchten werden an der Stelle der gegenwärtigen Blinklichter angeordnet. Folglich wird die Positionierfunktion auch vom Blinksignalgeber ausgelöst. Die gegenwärtige weiße Positionsleuchte am Scheinwerfer wird dadurch abgeschafft. Beim hinteren Positioniersystem treten keinerlei Änderungen ein.
Systembetrieb: Die Positionsleuchten verfügen über eine geringe Helligkeit. Wenn der Blinksignalgeber eingeschaltet ist, schaltet der vordere Signalgeber der gewählten Seite das helle Licht für das Blinklicht im Blinkbetrieb ein, wie dies bei Blinklichtern üblich ist. Wird der Blinksignalgeber wieder ausgeschaltet, bleibt nur die Positionsleuchte mit geringer Helligkeit eingeschaltet. Die Positionsleuchte bleibt eingeschaltet, solange der Blinker blinkt.
(Stand: Juni 2013)

 

Sonnenbrillengläser Aktion 2013

Wir freuen uns, Euch immer wieder Angebote machen zu können. Stöbert entspannt online durch unsere Angebote und bildet Euch euer eigenes Urteil. So könnt Ihr ganz in Ruhe entscheiden, ob wir die richtige Wahl für euch getroffen haben …

Der Sommer kommt und die Sonne auch,
also Zeit für die richtige Sonnenbrille,
beim Fahren mit dem Motorrad, natürlich dann in euer Glasstärke

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1 Paar Sonnenschutzgläser in Euer Glasstärke in Kunststoff, in den Farben braun, grau und grün (75% oder 85%),

ebenso mit einer Rückflächen-Superentspiegelung erhältlich.

Auch in polarisierend, für den Wassersport, oder als Sun+Fun, ein kontraststeigerndes Glas, zum Auto- bzw. Motorrad fahren.

Wir haben das richtige Angebot.


Einstärken-Sonnenschutzgläser das Paar ab 22,80 €
Einstärken-Sonnenschutzgläser das Paar mit Rückflächen-ET ab 49,80 €
Einstärken-Sonnenschutzgläser das Paar in polarisierend ab 99,80 €
Einstärken-Sonnenschutzgläser das Paar als Sun+Fun ab 39,80 €

genauso auch alle Ausführungen als Gleitsichtglas lieferbar
(alle Gläser bis +/- 6,00 dpt. und cyl. 2,00 dpt)

Erste Hilfe bei Motorradunfällen (ADAC vom 02.05.2013)

Helm ab, aber richtig: ADAC Tipps für Helfer bei Motorradunfällen
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Im vergangenen Jahr sind in Deutschland von Januar bis Oktober 26.460 Motorradfahrer verunglückt, 573 davon tödlich. Jeder zehnte Biker erleidet bei einem Unfall Verletzungen im Halswirbelbereich. Deshalb sind Ersthelfer am Unfallort oft unsicher, ob sie den Helm des Verunglückten abnehmen sollen. Nach Erkenntnissen des ADAC muss der Helm auf jeden Fall abgenommen werden, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Verletzte an seinem Erbrochenen erstickt, an einem Herz-Kreislauf-Stillstand stirbt oder aufgrund Sauerstoffmangels irreparable Gehirnschäden erleidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Helfer ihn bei vorsichtigem Abziehen des Helmes an der Halswirbelsäule verletzt, ist weitaus geringer. Außerdem kann der Verletzte nur ohne Helm beatmet oder in die stabile Seitenlage gebracht werden.

Wenn der Biker bei Bewusstsein ist, sollte der Helm auf dem Kopf bleiben, es sein denn, der Verunglückte bittet ausdrücklich darum, ihn abzunehmen. Wichtig ist, immer beim Verletzten zu bleiben und auf seinen Zustand zu achten. Die Abnahme des Helmes sollte man möglichst zu zweit vornehmen. Und so wird es gemacht:

  • Der erste Helfer kniet oberhalb des Kopfes und stabilisiert den Hals, indem er seitlich Helm und Unterkiefer umfasst und den Kopf leicht zu sich hinzieht. Der zweite Helfer kniet seitlich neben dem Oberkörper des Verletzten, klappt das Visier hoch, entfernt gegebenenfalls eine Brille und öffnet den Kinnriemen.
  • Danach schiebt er seitlich die Hände unter den Helm und hält den Kopf zur weiteren Stabilisation der Halswirbelsäule. Währenddessen zieht der erste Helfer vorsichtig den Helm ab.
  • Anschließend übernimmt Helfer Eins wieder die Fixierung des Kopfes und schiebt mit den Zeigefingern den Unterkiefer nach oben, um dem Bewusstlosen die Atmung zu erleichtern. Diese stabile Position muss beibehalten werden, bis der Notarzt ankommt.

Ist nur ein Helfer am Unfallort anwesend, sollte er sich ans Kopfende des Verletzten knien und den Helm so weit abziehen, dass er mit einer Hand den Hinterkopf stützen kann. Dann entfernt er den Helm und wartet auf den Notarzt. Der ADAC empfiehlt jedem Führerscheinbesitzer die wichtigsten Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, um im Notfall richtig zu handeln. Entsprechende Kurse werden von zahlreichen Rettungsorganisationen angeboten.

Jahresurlaub 2013

Auch wir brauchen einfach mal Urlaub und darum heißt es, Dänemark wir kommen!

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Vom 18. Mai bis 25. Mai 2013 haben wir geschlossen,


ab 27. Mai 2013 sind wir dann wieder in alter Frische für Euch da, vielen Dank.

Schadenersatz für Brille nach Unfall nur mit Abzug (FOCUS Online vom 15.3.2013)

Bei einem Verkehrsunfall haftet der Verursacher nicht nur für die Schäden am Auto des anderen Fahrers. Die Versicherung muss auch eine kaputte Brille erstatten – allerdings nicht deren Neuwert.

Die Versicherung eines Unfallverursachers muss auch für eine zu Bruch gegangene Brille des Geschädigten aufkommen. Das entschied das Landgericht Augsburg in einem Fall (Az.: 033 O 1254/11), über den der ADAC berichtet. Dabei müsse jedoch nicht der Neuwert der Sehhilfe bezahlt werden.

Die Richter begründeten den Abschlag so: Weil es keinen Gebrauchtmarkt für Brillen in einer bestimmten Sehstärke gebe, sei zwar zunächst vom Neuwert auszugehen. Ein „Mode- und Komfortelement“ wie eine Brille nutze sich aber selbst bei vorsichtigster Nutzung langsam ab und werde auch ohne Unfall irgendwann ersetzt. In dem Fall erhielt der Brillenträger 320 Euro Schadenersatz – der Neupreis betrug 425 Euro.

Quelle: FOCUS Online vom 15.3.2013
Autor: Svea Kordt

Tagfahrlicht beim Motorrad erlaubt?

Mit der ausstehenden Änderung der StVO (Straßenverkehrsordnung) können Krafträder der Kategorie L 3 (Krafträder, falls sie einen Verbrennungsmotor haben, mit mehr als 50 ccm Hubraum oder die unabhängig vom Antrieb schneller als 45 km/h fahren) mit Tagfahrleuchten ausgerüstet werden. Diese können tagsüber alternativ zum Abblendlicht genutzt werden. Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, ist allerdings Abblendlicht einzuschalten. Die Änderung der StVO wird voraussichtlich zum 1. April 2013 in Kraft treten.
(Stand: Oktober 2012)

Die neuen Führerscheinklassen

Ab dem 19.01.2013 umfasst das Fahrerlaubnisrecht 16 einzelne Klassen. Diese können durch Schlüsselzahlen eingeschränkt oder erweitert (z.B. B96) werden.

EU-Musterführerschein zum Download

  • AM
    Zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren bzw. einer Nenndauerleistung bis zu 4 kW bei Elektromotoren.
  • A1
    Krafträder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 ccm und einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,1 kW/ kg nicht übersteigt, sowie dreirädrige Kraftfahrzeuge bis 15 kW.
  • A2
    Krafträder bis 35 kW Leistung, bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,2 kW/kg nicht übersteigt.
  • A
    Alle Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge.
  • B
    Kraftfahrzeuge – ausgenommen Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder einem schweren Anhänger, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3.500 kg nicht übersteigt).
  • BE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger, wenn sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers 3.5 t nicht übersteigt.
  • C1
    Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • C1E
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger über 750 kg oder der Klasse B und einem Anhänger über 3.500 kg, soweit die zulässige Gesamtmasse der Kombination jeweils 12.000 kg nicht übersteigt.
  • C
    Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • CE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg.
  • D1
    Kraftfahrzeuge bis 8 m Länge, die zur Beförderung von mehr als acht und nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • D1E
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse.
  • D
    Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).
  • DE
    Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg.
  • L
    Zugmaschinen bis 40 km/h (mit Anhängern bis 25 km/h), die nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Futtermischwagen, Stapler und andere Flurförderfahrzeuge jeweils bis 25 km/h (auch mit Anhänger).
  • T
    Zugmaschinen bis 60 km/h sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Futtermischwagen bis 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern).

Das individuelle Anti-Beschlag System

No Fog – Das individuelle Anti-Beschlag System

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Fahrerlaubnisklassen (Neuerungen ab 19.01.2013)

FS Klasse A und A unbeschränkt

Führerschein 2013 – Vorderseite (Quelle: Bundesdruckerei GmbH)

Für die vielen unterschiedlichen Fahrzeugtypen, LKW, PKW, KRAD gibt es in Deutschland unterschiedliche Führerscheinklassen.
Gerade beim KRAD hat sich der Gesetzgeber jedoch eine Besonderheit einfallen lassen. Er unterscheidet die Klasse A in beschränkt und unbeschränkt.
Diese Unterscheidung führt oft zu Verwirrungen und Missverständnissen. Die folgenden Zeilen wollen hier ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Grundsatz:
„Die Fahrerlaubnis Klasse A berechtigt zum Führen von Krafträder aller Art (Zweiräder, auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3 oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h“ (= Klasse A unbeschränkt).

Einschränkung:
„Die Fahrerlaubnis der Klasse A berechtigt bis zum Ablauf von zwei Jahren nach der Erteilung nur zum Führen von Krafträdern mit einer Nennleistung von nicht mehr als 25 kW und einem Verhältnis von Leistung/Leergewicht von nicht mehr als 0,16 kW/kg“ (= Klasse A beschränkt).

So weit ist diese Regelung nahezu jedem bekannt.

Dies ist auch der Normalfall, wer den Führerschein der Klasse A mit 18 erwirbt, der muss die nächsten 2 Jahre seine Maschine auf 34 PS drosseln lassen.
Nur am Rande sei erwähnt, dass nach Ablauf der 2 Jahres Frist offen gefahren werden darf. Eines weiteren Verwaltungsakts, also der Übergabe des Führerscheins der Klasse A unbeschränkt bedarf es nicht mehr. Das Datum, ab dem offen gefahren werden darf ist auf dem Führerschein vermerkt.

Nun wird es kompliziert, wir kommen zur Ausnahme von der Einschränkung:
„Abweichend von Satz 1 können Bewerber, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, die Klasse A ohne diese Beschränkung erwerben.“

Das heißt, wer erst mit 25 den Führerschein macht, der darf gleich offen fahren.

Die nun auftretenden Schwierigkeiten will ich versuchen mit ein paar Beispielen zu erklären.

Fall 1:
Moppedist A ist 27 und will den Motorradführerschein machen. Er traut sich aber noch nicht so recht an die großen Maschinen ran und macht deshalb seine Fahrstunden auf einem kleinen 34 PS Mopped. Auf diesem legt er auch seine Prüfung ab. Darf A gleich offen fahren ?

Die Antwort ist nein.
Voraussetzung zum Erwerb der jeweiligen Führerscheinklasse ist, dass sowohl die Pflichtfahrstunden als auch die Praxisprüfung auf entsprechenden Fahrzeugen absolviert werden. A müsste also mit einer Maschine mit mindestens 44 KW seine Fahrstunden und seine Prüfung absolviert haben. Es bleibt bei der Einschränkung, A erhält den Führerschein Klasse A beschränkt.

Fall 2:
Unser A ist 24. Er will seinen Führerschein machen. Er besteht die Prüfung und fährt erstmal glücklich mit seiner 34 PS Maschine umher. Mit Vollendung des 25 Lebensjahres fragt sich A nun, ob er die Maschine einfach enddrosseln darf.

Auch hier ist die Antwort nein. Es gilt das oben zu Fall 1 gesagte. Voraussetzung zum Erwerb der jeweiligen Führerscheinklasse ist, dass sowohl die Pflichtfahrstunden als auch die Praxisprüfung auf entsprechenden Fahrzeugen absolviert werden.

A muss entweder nochmals eine praktische Prüfung (keine Theorie mehr) auf einem entsprechenden Mopped machen oder warten bis die 2 Jahres Frist abgelaufen ist.

Fall 3:
A steht kurz, etwa 5 Monate, vor der Vollendung des 25 Lebensjahres und überlegt nun, ob er schon jetzt den Führerschein A unbeschränkt machen kann oder ob er noch 5 Monate warten muss.

A kann natürlich jetzt schon den Führerschein A unbeschränkt machen. Der amtliche Führerscheinantrag kann je nach Bundesland 4 bis 6 Monate vor dem Erreichen des Mindestalters gestellt werden.
A muss jedoch darauf achten und seine Fahrschule auch darauf hinweisen, dass er eben seine Fahrstunden und seine Prüfung auf einem entsprechenden Mopped (also + 44 KW) absolviert.
A darf dann aber auch bei einer Prüfung vor Vollendung des 25 Lebensjahres erst mit Vollendung die „großen“ Maschinen bewegen.

Zum Abschluss ist noch darauf hinzuweisen, dass die Klasse A beschränkt nicht mit der Zeitspanne Führerschein auf Probe zu verwechseln ist. Die Probezeit läuft oftmals parallel aber immer eigenständig, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn der jeweilige Verkehrsteilnehmer eine Ordnungswidrigkeit begeht.

Zum besseren Verständnis soll folgender abschließender Merksatz helfen:

Sofort offen fahren darf nur der, der das 25. Lebensjahr vollendet hat und der seine Ausbildung auf einem „großen“ Motorrad absolviert hat.

Ausblick: Änderung der Fahrerlaubnisklassen zum 19.01.2013:

Führerschein 2013 – Rückseite (Quelle: Bundesdruckerei GmbH)

Aufgrund der Vorgaben der Führerschein-Richtlinie 2006/126/EG musste die Neuregelung der Fahrerlaubnisklassen bis zum 19.01.2011in nationales Recht umgesetzt werden. Dies ist mit der 6. Änderungsverordnung vom 07.01.2011 nun geschehen.

Auch wenn die Neuregelung erst am 19.01.2013 in Kraft treten wird, hier vorab ein kleiner Ausblick der für Biker relevanten Änderungen:

Klasse A1
Die für 16- und 17-jährige Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h entfällt.

Gleichzeitig wird die Definition der Klasse ergänzt. Wie bisher fallen in diese Klasse alle Krafträder mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³ und eine Motorleistung von nicht mehr als 11 kW.
Ausdrücklich neu geregelt ist, dass das Verhältnis von Leistung/Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg nicht überstiegen werden darf.

Trotz der in der Richtlinie geschaffenen Möglichkeit Besitzern der PKW Klasse B das Führen von Leichtkrafträdern der Klasse A1 zu ermöglichen hat sich der Gesetzgeber dazu entschieden, die Klasse A1 auch künftig nicht in die Klasse B einzuschließen.

Klasse A2
Diese Klasse wird neu eingeführt werden und umfasst künftig die Motorräder mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW und einem Verhältnis von Leistung/Gewicht von nicht mehr als 0,2 kW/kg.
Damit ersetzt die Klasse A2 die bisherige Klasse A (beschränkt) in der Fahrzeuge mit einer Leistung 25 kW bei einem Leistungsgewicht 0,16kW/kg umfasst waren.

Einstieg in die Klassen
Das bisherige Prinzip des Klassenführerscheins wird weiter gestärkt.
Wer die Fahrerlaubnis der Klasse A1 erworben hat, kann nach 2 Jahren in die Fahrerlaubnisklasse A2 ohne weitere Theorieprüfung aufsteigen. Es ist in diesem Fall nur eine praktische Prüfung zu absolvieren. Gleiches gilt für den Aufstieg von der Klasse A2 in die Klasse A.

Wer von der Klasse A1 in die Klasse A aufsteigen möchte, muss wie bisher beide Prüfungen absolvieren.

Besitzer der Klasse B, die bis zum 31.03.1980 ausgestellt worden ist, können die Klasse A2 durch Ablegen einer praktischen Prüfung erhalten, einer Theorieprüfung bedarf es ebenfalls nicht.

Trikes
Bisher durften Trikes von Besitzern der Fahrerlaubnisklasse B gelenkt werden.
Künftig, also für alle die ab dem 19.01.2013 ihren Führerschein erhalten, ist für das Fahren eines Trikes die Fahrerlaubnisklasse A vorgeschrieben, hinzu kommt das der Fahrerlaubnisinhaber mindestens 21 Jahre alt sein muss.

Anhänger
Die Fahrerlaubnisklasse A umfasst ab dem 19.01.2013 künftig nicht mehr die Erlaubnis zum Ziehen eines Anhängers mit einem Trike / Kraftrad.

Neue Klasse AM
Es wird eine neue Klasse AM für Kleinkrafträder eingeführt, die die bisherigen Klassen M und S ersetzen wird. Diese umfasst alle zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einem Hubraum von bis zu 50ccm bzw. einer Leistung von 4 kW bei Elektromotoren und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h.
Das Mindestalter dieser Klasse ist 16 Jahre.

Befristungsregelung
Für alle ab dem 19.01.2013 erworbenen Führerscheine gilt eine Frist von höchstens 15 Jahre. Die Führerscheine werden nicht mehr wie bisher ohne Frist ausgestellt.

Nach Ablauf der Frist ist der Führerschein durch die Behörde umzutauschen.

Eine ärztlichen oder sonstigen Untersuchung oder Prüfung ist (noch) keine Voraussetzung des Umtauschs.

Für alle Führerscheine, also auch die bisher unbefristet ausgestellten, gilt die Umtauschpflicht bis 2033.

Mindestalter
Für die Klasse A gilt bei Direkteinstieg (ohne vorherigen Erwerb der Klasse A2) das Mindestalter von 24 Jahren, bei Besitz der Klasse A2 für eine Dauer von mindestens 2 Jahren das Mindestalter von 20 Jahren und für Trikes das Mindestalter von 21 Jahren.
Für die Klasse A2 gilt das Mindestalter von 18 Jahren
Für die Klassen A1 und AM gilt das Mindestalter von 16 Jahre

Eingeschlossene Klassen
Von der Klasse A sind die Klassen AM, A1 und A2 umfasst.
Von der Klasse A2 sind die Klassen A1 und AM umfasst.
Von der Klasse A1 ist die Klasse AM umfasst.
Die Klasse B (PKW) umfasst die Klassen AM und L (landwirtschaftl. Zugmaschinen, Arbeitsgeräte)

Autor: Rechtsanwalt Frederick Pitz, Schwetzingen

Durchschlängeln im Stau – verbotenes Rechtsüberholen? (!)

 Darf man sich im Stau als Biker so einfach durchschlängeln?

Eine klare und eindeutige gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht.

Dürfen sich Motorradfahrer im Stau durchschlängeln? (Quelle: imago)

Von vielen Polizisten wird das Durchschlängeln mit einem Lächeln abgetan und geduldet.

In anderen Ländern wird es, um den Stau möglichst gering zu halten, von Zweiradfahrer sogar erwartet, dass diese an roten Ampeln oder im Stau nach vorne fahren.
Auch der SPD Vize und ehemalige Verkehrsminister Franz Müntefering sprach sich in der Vergangenheit gegenüber einer bekannten Motorradzeitschrift dafür aus, dass unter bestimmten Umständen das „Durchschlängeln“ von Bikern erlaubt werden sollte.

Streitfrage ist, ob es sich bei dem Durchschlängeln um einen unzulässigen Überholvor- gang handelt.

Der Bundesgerichtshof hatte bereits über einen Fall zu entscheiden, in dem der Biker innerhalb einer Überholverbotszone an einer vor einer Ampel wartende Autoschlange vorbei nach vorne gefahren ist. Der BGH sah hierin einen unzulässigen Überholvorgang.

Ein Überholvorgang liegt nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf stets dann vor, wenn ein Verkehrsteilnehmer von hinten an einem anderen Verkehrsteilnehmer vorbei fährt, der sich auf der gleichen Fahrbahn in derselben Richtung bewegt oder nur aufgrund der Verkehrssituation vorübergehend anhält.
Dabei komme es weder darauf an, ob der Überholende seine Fahrgeschwindigkeit erhöht, noch, dass er einen Wechsel der Fahrspur vornimmt oder auf seine ursprünglich benutzte Fahrspur nach Beendigung des Überholvorgangs zurückkehre. Insbesondere komme es auch nicht auf die Absicht des Überholenden an, einen Überholvorgang durchzuführen.

Es handelt sich, so das OLG, auch nicht um eine der in der StVO geregelten Ausnahmen vom Rechtsüberholen. Diese setzen voraus, dass dem Rechtsüberholenden ein freier Fahrstreifen zur Verfügung steht.

Das Rechtsüberholen durch Motorradfahrer zwischen langsam fahrenden oder auch wartenden Fahrzeugkolonnen auf Autobahnen ist nach Ansicht des OLG daher verboten.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigt damit zugleich die Rechtssprechung des Oberlandesgerichts Stuttgart, dass eine ähnliche Auffassung zum Durchschlängeln im Stau vertritt.

Wer sich im Stau mit seinem Bike zwischen den wartenden Fahrzeugen hindurchschlängelt muss mit einem Bußgeld von EUR 50,00 und 3 Punkten in der Verkehrssünderkartei rechnen.

Denkbar wäre es, den stehenden Fahrzeugverkehr einfach links am äußersten Fahrbahnrand zu überholen. Hier fehlt es aber meist am ausreichenden Platz.
Zu fahrenden Fahrzeugen ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, dies wird bereits aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten in den seltensten Fällen möglich sein.

Sollte es in einer solchen Situation zu einem Unfall kommen, ist in jedem Fall mit einem Mitverschulden des Bikers zu rechnen.

Im Ergebnis kann aus juristischer Sicht daher nur dazu geraten werden, sich in einem Stau hinten anzustellen.

BGH, Beschl. v. 13.02.1975, Az. 4 StR 508/74
OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.04.1990, Az. 5 Ss (OWi) 151/90 – (OWi) 77/90 I
OLG Stuttgart, Beschl. v. 26.04.1979, Az. 1 Ss (6) 1047/78